Nähzimmer DIY

Manchmal ist es gar nicht so einfach all seine Dinge, die man für sein Hobby braucht schön zu verstauen. All die Dinge in einem Raum unter zu kriegen, wie man es sich vorstellt, denn der Platz ist begrenzt. Vieles, was man kaufen kann ist auch einfach langweilig und spiegelt, die Leidenschaft, die man für sein Hobby hat so gar nicht wieder. Vielleicht geht dir in manchen Momenten einer dieser Gedanken durch den Kopf - bei mir waren es alle drei! Grund genug aktiv zu werden und sich seinen eigenen DIY Traum zu machen!

 

Der Keller steht voll und überall häufen sich Dinge, die man nicht benötigt, vor hat wegzuschmeißen oder von denen man sich einfach nicht trennen kann. Auf der ersten Blick mag das richtig sein, aber wenn man ganz genau hinsieht, hat man den ein oder anderen Schatz dabei.  Spontan habe ich dabei die Entscheidung getroffen mein Schlafzimmer zu verkleiner und mein Nähzimmer zu vergrößern, denn mal im ernst: Im Schlafzimmer schläft man doch nur?

 

 

Nachdem das Zimmer leer war, ist mir als aller erstes die langweilige Fensterbank ins Auge gefallen. Eine milchig weiß-graue Fensterbank, so wie sie wahrscheinlich jeder im Hause hat, sofern er sie noch nicht beklebt hat. :)  Bekleben, eine tolle Idee, aber ich wollte etwas anderes, also habe ich sie bemalt. 

 

Dafür benötigst du: 

FarbenKlarlack zum versiegeln, Malerkrepp und Pinsel. 

Ich habe mir bei meiner Fensterbank für Kreidefarbe entschieden, da sie eine Art Vintageeffekt hat, was mir persönlich sehr gut gefällt. Bevor du mit dem Bemalen starten kannst, solltest du allerdings die Fensterband einmal gründlich sauber machen. Ist dies erledigt kannst du einmal alles in weiß vorstreichen (bei Kreidefarbe kann es sein, dass du zweimal drüber musst). Wenn die Grundierung trocken ist, kannst du mit dem Malerkrepp beliebige Muster abkleben. Ob Dreiecke, wie hier, Linien oder Schachbrettmuster - hier ist deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Alles gut andrücken und schon kommt die bunte Farbe zum Einsatz. Probier dich ruhig aus, was deine Technik angeht. Ich habe mich zum Beispiel für das Tupfen entschieden, damit es noch ein bisschen unsauberer aussieht. Nach dem Trocknen eine Schicht Klarlack drüber und fertig ist ein wahrer Hingucker in deinem Zimmer.  Glaubt mir, auch wenn die Anschaffung im ersten Moment ein bisschen teuer ist, lohnt sich der Invest in die Farbe wirklich, denn sie wird noch sehr oft zum Einsatz kommen. Die nächsten Fotos zeigen schon wofür!

 

Neben der Fensterbank haben auch alle Holzmöbel den Anstrich in Kreidefarbe bekommen. Eine alte, sehr günstige Holzkommode von IKEA (RAST) glänzt nun in schönen Pastelltönen. Auch die Griffe habe ich abgeschraubt und durch eines der wichtigsten Untensilien im Nähzimmer ersetzt - dem Maßband Ganz einfach mit zwei Nägeln links und rechts befestigt. 

Mindestens genau so oft im Einsatz und eine der besten Investitionen überhaupt ist mein DYMO. Das Ding ist goldwert - so kann ich alles Beschriften und es sieht auch noch gut aus. Kein lästiges Schubladengewühle mehr. (Ich habe immer das Talent, dass das was ich Suche in der letzten Ecke liegt, die ich anlaufe :D)

 

Den Platz über der Kommode habe ich genutzt um mir eine Tafel zu basteln. Auch hier braucht ihr wieder das Malerkrepp von der Fensterbank. Einfach ein Viereck an der Wand abkleben und gut festdrücken. Lasst euch eines gesagt sein, eine Wasserwaage erleichtert euch hier das Leben. Ich wollte nicht hören und habe zwei Anläufe gebraucht, die ich mir hätte sparen können :D Zum Streichen habe ich, neben einer Malerrolle, Tafellack verwendet, den ihr direkt auf die Tapete auftragen könnte. Wenn ihr nicht direkt auf die Tapete malen wollt, könnt ihr euch ein Holzbrett mit dem Tafellack streiche und hinterher an die Wand schrauben. Um das Ganze optisch ein bisschen hübscher zu gestalten habe ich meine neue Tafel mit buntem Washi-Tape verpasst. Für's Beschriften könnt ihr ganz herkömmliche Tafelkreide benutzen. Hier habe ich euch auch schon einen Hinweis auf mein nächstes Schnittmusterprojekt versteckt ;) 

Ihr sehr ihr könnt mit ein bisschen Farbe alles zu eurem persönlichen Lieblingsstück machen und zwar so wie ihr es benötigt. So steht meine Weinkiste nicht auf dem Boden, sonder bietet frisch gestrichen tollen Stauraum für meine Kam Knaps, Jersey Druckknöpfe und Ösen. Für diese habe ich diese typischen Sortierboxen verwendet. Platzsparend und übersichtlich. Schnell eine Beschriftung mir dem Dymo dran und ich hab alles im Blick. (Ich frag mich zwar wie lange das so aussieht, aber gerade bin ich ziemlich happy :D)

Um das Arbeiten am Zuschneidetisch genau so übersichtlich zu halten, habe ich hier wieder meine Lochplatten SKADIS von IKEA angebracht. Ich liebe diese Dinge und die Auswahl des Zubehörs wächst auch stätig. Farblich steh ich im Moment total auf die Sachen von PRYM LOVE. Diese türkisfarbenen Dinge mit weißen Pünktchen sind qualitativ nicht nur hochwertig, sondern sehen auch richtig hübsch aus. 

 

Neuerdings habe ich die Freude am Quilten entdeckt. Wer hätte gedacht, dass ich jemals die Geduld haben 1000 kleine Teile zu zu schneiden und diese haargenau zusammen zu nähen. Eines kann ich euch aber sagen, das ist echt beruhigend :) 

 

Dieses kleine Reisebügeleisen habe ich mir extra für solche kleinen Arbeiten angelegt. Das erleichert mit das Arbeiten sehr und dank der Silikonmatte kann ich das Bügeleise auch mal für einige Zeit an lassen. 

Zum Abschluss gibt es noch ein zwei Bilder und die andere Seite zeige ich euch im zweiten Teil, des Nähzimmer DIYs !

 

Ich hoffe ihr seid neugierig und konntet die ein oder andere Idee übernehmen. 

 

 

 

Fühlt euch gedrückt! 

 

Saskia

 

PS: Da kommt noch einiges in den nächsten Teilen, denn das war nur ein Teil von drei ;) 

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Kommentare: 1
  • #1

    Bekka (Montag, 06 August 2018 13:17)

    Hallo :)
    Klasse Ideen, ich bin inspiriert und total gespannt auf Teil 2 .
    Grüßle BekkA